Forschung und Entwicklung

Tolle Kooperation trägt Früchte

Seit den Anfängen ihres Bestehens pflegt die InfPro IT Solutions GmbH enge Beziehungen zum Institut für Informatik der Universität Innsbruck. Prof. Dr. Ruth Breu, Leiterin der Forschungsgruppe Quality Engineering, begleitete Geschäftsführer DI Hansjörg Haller bereits bei der Erstellung seiner Diplomarbeit. Die enge Kooperation, geprägt vom gegenseitigen Wissenstransfer, besteht nach wie vor und besitzt viele Gesichter…

Prof. Dr. Ruth Breu, Leiterin der Forschungsgruppe Quality Engineering. Foto: Stanger

 

Die InfPro IT Solutions GmbH erblickte im Jahr 2004 als erstes Academic-Spin-Off-Unternehmen des Instituts für Informatik das Licht der Welt. „Hansjörg Haller war mir schon während seiner Studienzeit für seine fundierten und sauberen Lösungen in der Softwareentwicklung aufgefallen. Die Modellierung gehörte immer schon zu seinen Steckenpferden. Er hatte Spaß daran, Probleme ganz präzise zu lösen“, erinnert sich Dr. Ruth Breu. Als Leiterin der Forschungsgruppe Quality Engineering an der Universität Innsbruck und des Laura Bassi-Centre of Expertise QE LaB sieht sie die Gründung von Academic-Spin-Off-Unternehmen naturgemäß als äußerst erfreulich. „Wir sind sehr stolz auf unsere spin-offs, insbesondere auf die InfPro IT Solutions GmbH!“

 

Enge Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu generieren und damit auch die lokale Wirtschaft zu bereichern, sieht die Informatikerin als Auftrag - zumal beide Seiten davon profitieren: „Heutzutage gibt es zahlreiche Berührungspunkte zwischen Theorie und Praxis. Probleme aus der Praxis nehmen Einfluss auf die Forschung, andererseits fließen zahlreiche Forschungsergebnisse in Methoden und Werkzeuge in der Praxis“, führt Dr. Ruth Breu aus. In der Softwareentwicklung der InfPro IT Solutions GmbH bildet diese Annahme den Grundstein der Arbeit: Neueste Erkenntnisse aus der modellgetriebenen Softwareentwicklung fließen bei InfPro laufend in den Softwareentwicklungs-Prozess ein.

 

Weitblick in Sachen modellgetriebene Softwareentwicklung hat InfPro-Geschäftsführer Hansjörg Haller bereits mit seiner Diplomarbeit bewiesen. „FleXaml, Model Driven Development of mobile Applications“ beschäftigte sich mit neuen Formen bausteinartiger Softwareentwicklung und „einer neuen Generation von modellbasierter Programmierplattformen“, heißt es in der Masterarbeit aus dem Jahr 2004. Diese brachte DI Hansjörg Haller 2007 außerdem den Wissenschaftspreis der Wirtschaftskammer Tirol ein.

Bakkalaureatsarbeiten

Auch in der Lehre schlägt sich die enge Zusammenarbeit zwischen der InfPro IT Solutions GmbH und der Forschungsgruppe QE nieder. Bereits zwei Bakkalaureatsarbeiten wurden von InfPro-Mitarbeitern erstellt – Marius Mössmer wird im Wintersemester 2012/13 die dritte angehen. Inhaltlich wird die Arbeit die Integration eines Workflow-Management-Systems in ein Dokumentenmanagement-System (DMS) behandeln. Im Rahmen dieser soll ein Prototyp entwickelt werden, welcher das Zusammenspiel zwischen einem Workflow-Management-System und dem DMS dotiga beschreibt. Forschungsergebnisse fließen somit wieder auf direktem Wege in die praktische Arbeit des Softwareunternehmens ein.

MODELS 2012

Aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich der modellgetriebenen Softwareentwicklung standen in Innsbruck Anfang Oktober 2012 im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit: Die International Conference on Model Driven Engineering Languages & Systems – kurz MODELS 2012 wurde von Prof. Dr. Ruth Breu als Conference Co-Chair betreut. Mehr als 400 Wissenschaftler und zahlreiche Praktiker aus aller Welt trafen einander in der Alpenstadt. „Ziele der Veranstaltung waren neben der Präsentation neuer Ansätze in der modellgetriebenen Softwareentwicklung Networking, Diskussion und Lernen“, fasst Dr. Ruth Breu zusammen. (mek)

 

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Seine Handhabung ist kinderleicht - ähnlich einem Spielwürfel, der die Waage der griechischen Göttin der Ordnung und Gerechtigkeit schmückt. Auch noch heute, hunderte Jahre nach Christi, wacht sie über die Dokumentenlandschaft in dotiga. Das Dokumentenmanagement-System erweist sich jedoch nicht nur leicht in seiner Handhabung. Leicht ist auch – im Vergleich zu den Aktenstapeln an Papier - sein Gewicht im physischen Sinn. Selbst die Waage der Göttin zeigt den Vorsprung durch dotiga: Für mehr Ordnung, Durchblick und Effizienz in Ihrem Archiv.
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